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Gedichte


Die Welt, der Mensch und das Wesen GOTT


Der Mensch aus dem Tierreich entsprang,
Äffisch noch, bald die Welt besang.
In seiner unwissenden Macht und Not
stahl er sich Selbst, Leben und Brot.

Erst das später erlangte Wissen,
Zeit gab ihm, zur Liebe, zum Küssen.
Und endlich, in letzter Stunde,
brachte er GOTT mit in die Runde.

Er sah nun den ganzen Weltenlauf.
Setzte ihm auch sein Muster auf.
Selbst verändert, wissend, ganz helle,
überschritt er endgültig die menschliche Schwelle.

Er, nun ganz, klar erkannte,
warum es in seiner Geschichte oft brannte.
Gab allem Leben Liebe und Brot.
Hass und Krieg nun für immer tot.

Erst jetzt, im unendlichen Gottesreigen,
die Welt und der Mensch ihre Liebe nun zeigen.
Und weil sie sich endlich so eng verbanden
sie auch erkannten.

Die Welt, der Mensch und das Wesen GOTT
allein gelassen verdammt zum Schafott.
Aber vereint, im untrennbaren Bunde,
schlägt für Alle die glücklichste Stunde.

Reinhard R. Köcher