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Gedichte


Such' universale Ganzheit - GOTT!


Die Erforschung des Wahren, Ganzen,
auf den Punkt gebracht,
wurde oftmals
von der ganzen Welt verlacht.

So trohnte trotz Raumzeit
und massiver Schwere
im Abstraktum der Sache
eine gähnende Leere.

Und das vergebliche Suchen oder Raten
versiegelte letztendlich der Tod
am Grab
mittels Spaten.

Während die Einen
sich relativistisch verrannten,
die Anderen verabsolutierend
die Welt der Quanten verstanden.

Man suchte das Ganze,
man suchte das Feine,
in der Stofflichkeit
und in der medialen Reine.

Und von Beiden
hatte Keiner ganz Recht.
Dies’ bekam der Wissenschaft
sowie der Menschheit recht schlecht.

Man erforschte die Fülle,
man erkundete die Leere.
Und man fand Energie
sowie unheimliche Schwere.

Bei all ihrem Suchen
und Trachten
die Menschen immer den selben
Fehler machten.

Die Erkundung der Schwere
mißlang, trägheitlich meist,
da man einfach abschnitt
ihr Wesen, den Geist.

Denn nur Materie und Geist vereint,
in golden-schnittiger Harmonie,
spielen im ganzen Weltenreich
die universale, göttliche Melodie.

Im Wahn reduzierend-zerteilender Idiotie
fand man das Wesen,
die universale Ganzheit,
GOTT, nie.

Und diese Melodie, oft ganz alleine,
hilft auch Kranken auf die Beine.
D'rum Mensch so höre, gesund oder krank,
ganz allein: „ GOTT sei Dank!“

Reinhard R. Köcher